Zulassungsprüfung

Termine

Die Zulassungsprüfung Darstellende Kunst gliedert sich für die KandidatInnen in mehrere Abschnitte, die jeweils verschiedene Aufgabenstellung beinhalten:

Schauspiel:

a)

Szenische Präsentation zweier Rollenausschnitte (von vier vorzubereitenden)

b)

Szenische Präsentation der verbliebenen beiden Rollenausschnitte

c)

Absolvierung verschiedener szenischer, körperlicher, musikalischer und theoretischer Tests

Regie:

d)

Inszenierungsgespräch (Dramenanalyse, szenische Lösung) über eines der beiden vorzubereitenden Stücke. Prüfung zu den theoretischen und historischen Kenntnissen der KandidatInnen auf dem Gebiet des Theaters, der Literatur und Kultur

e)

Inszenierungsgespräch über das zweite Stück

f)

Absolvieren verschiedener Tests mit szenischen Aufgaben

Für BewerberInnen, die sich nach dem Grundstudium für den Studienzweig Schauspiel entscheiden, entfallen die Prüfungsteile d), e) und f).
Für BewerberInnen, die sich nach dem Grundstudium für den Studienzweig Regie entscheiden, entfallen die Prüfungsteile a), b) und c).

In allen Abschnitten ist es möglich, mit den BewerberInnen an weiteren Aufgaben zu arbeiten, die entweder vor Beginn oder während der Prüfung bekannt gegeben werden.
Voraussetzung für den Prüfungsteil b) ist das positive Bestehen von a), für c) das positive Bestehen von b).
Voraussetzung für den Prüfungsteil e) ist das positive Bestehen von d), für f) das positive Bestehen von e).

Erläuterung SCHAUSPIEL:

BewerberInnen haben vier Vorsprechtexte vorzubereiten, die dem Prüfungssenat einen Eindruck von der Spannweite ihrer Begabung vermitteln sollen. Dabei kommt es nicht auf einen sprachlich gekonnten Vortrag an, sondern auf das Bemühen um erkennbare Gestaltung der jeweiligen Rollenfigur entsprechend der im Drama vorgegebenen Situation. Die Auswahl der Texte aus vier Theaterstücken (zwei klassische und zwei moderne; wobei 1930 als Trennlinie angesetzt wird) bleibt dem Bewerber überlassen.
Selbst verfasste Stücktexte, Prosa, Gedichte, Balladen, Lieder, Chansons, etc. werden nicht anerkannt.
BewerberInnen können, wenn sie es für erforderlich erachten, Spielrequisiten und Kostümteile zur Prüfung mitbringen. (Für Prüfungsteile, die unter c) angeführt werden, empfehlen wir Gymnastikkleidung mitzubringen).

Erläuterung REGIE:

BewerberInnen haben ihr Inszenierungsgespräch entweder über die Stücke der Gruppe 1 oder die Stücke der Gruppe 2 zu führen.
Darüber hinaus besteht ein weiterer Prüfungsteil aus Improvisationen und ferner aus verschiedenen Tests. Allgemeinwissen über Kunstgeschichte, gute Kenntnis der Dramenliteratur sowie theoretischer Standardwerke über modernes Theater werden erwartet.

Gruppe 1

Hedda Gabler, Henrik Ibsen
Genannt Gospodin, Philipp Löhle - abgedruckt Theater heute 1/2008

Gruppe 2

Die Bakchen, Euripides
Der Bus, Lukas Bärfuss - abgedruckt Theater heute 3/2005


Universität für Musik und darstellende Kunst Wien