Die Bakchen

von Euripides

Vordiplom-Inszenierung von Dávid Paška
 

Dionysos Safira Robens  
Pentheus Moritz Ilmer  
Kadmos Paul Maledi Basonga  
Teiresias Julien Colombet  
Agaue Annina Hunziker  
Übersetzer, Diener, Bote                                               Leonhard Hugger                                                               
Bote Felix Oitzinger
   
Die Bakchen  
Die Chorleiterin Katharina Rose
Tanzchor Luca Bonamore
  Francesca Valeria Karmrodt
  Sophia Mirwald
  Konstantin Zilberburg
   
Die Frauen aus Theben  
Die Chorleiterin Nele Christoph
Tanzchor Aila Franken
  Ines Maria Winklhofer
  Olivia Scheucher
Musiker Miguel Carvalho Fernandes
  Dali Nikolic
   
Regie und Bühnenfassung         Dávid Paška, Safira Robens
Bühnen-/Kostümbild Miguel Carvalho Fernandes
Licht                                            Ralf Sternberg
Musik/Sounddesign David Lipp
Regieassistenz Safira Robens
Bühnenassistenz Moritz Ilmer
Regiehospitanz Tim Habe
Choreographie Fabiana Pastorini, Safira Robens
Körperlichkeit Julien Colombet
Musik Miguel Carvalho Fernandes, Moritz Ilmer, Safira Robens


Termine
Mi 21. Oktober 2020 | Premiere
Do 22. | Fr 23. Oktober2020
Beginn: jew. 19.30 Uhr
Vorstellungsdauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

(Änderungen aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation vorbehalten)

Aufführungsort
Neue Studiobühne im Max Reinhardt Seminar
Penzinger Straße 7 | 1140 Wien

Karten
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Eintritt: freie Spende

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„denn wir allein sind bei Verstand, die andern toll.“
Teiresias in die Bakchen

Die Tragödie entstand 406 v. Chr. und ist das letzte Werk des Euripides. Ein ambitionierter Gesellschaftsentwurf inmitten seiner fundamentalen Stagnation begegnet einem Ensemble wandernder Kulturträger, das unter dem Schutz des Dionysos steht. Der Ort der Begegnung - Theben - ist gleichzeitig Heimat des sterblichen Teil der dionysischen Familie, sowie der Vermählung von Semele und Zeus. Dionysos kehrt in die Ruinen des Hauses seiner Mutter Semele zurück, um der Stadt zu bringen was ihr fehlt. Sozialpolitische Aspekte der Völkerwanderungen und dem Dialog vielseitiger Lebenswahrheiten liegen hier ebenso offen auf und zwischen den Zeilen, wie die Suche nach Befreiung und Wahrheit. Dieses Bedürfnis reicht über Familiengeschichte hinaus und ist gleichzeitig, in diesem Punkt bereits, von seinem Schicksalsschlag geprägt. Die Figuren der Stadt Theben zeigen ihre individuelle Kontaktsuche mit den Bräuchen der Fremden. Ängste, Prägungen, Hoffnungen, Visionen und Biographien, suchen sich auf unterschiedlichste Weise anzunähern bis alles zum besten gefügt.

Die Bakchen ist eine Sammlung immerzu relevanter Grundfragen: Was bedeutet Heimat? Ist Kultur überlebenswichtig? Was ist Demokratie? Was bedeutet Herrschaft? Welches ist das universelle Recht, dem zu folgen es sich lohnte? Inwiefern ist dieser Bereich an einen immer wiederkehrenden Gottesbegriff gekoppelt?

Historische Zusammenhänge, die durch Euripides brillante Anlegung nie an Aktualität verlieren, da sie den Körper des Herrschaftsbegriffs in seinen Grundzügen durchleuchten.

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- Jeweils 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung
- Einlasse des Publikums und der Darsteller*innen durch separate Eingänge
- Kein Nacheinlass

Auftritt:

Ausführende treten von außerhalb des Saals auf (kein Auftritt aus dem Publikum)

Keine Bewirtung

Keine Pausen

Kein Verweilen in Foyers/Gängen der Universität nach der Veranstaltung

Bild: Freta Ngo

 

 

 

 

 

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