Einladung zu Plug&Play
Gratulation an: CALL ME (,) DADDY ODER RETTET DIE ZÄRTLICHKEIT ODER DIE RÄUBER ABER NICHT VON SCHILLER SONDERN VON DEIN HERZ
Das PLUG&PLAY Theaterfestival geht 2026 in seine vierte Ausgabe – mit dem Anspruch, ein zentraler Ort für junge Regie zu sein. Über vier Tage zeigt eine neue Generation von Regisseur*innen Arbeiten aus der freien Szene, aus dem Regiestudium und aus Assistenzkontexten.
Aus 97 Bewerbungen wählte eine Jury aus drei Regieassistenzen des Staatstheaters Mainz und drei Frankfurter Regiestudierenden fünf Inszenierungen aus. Insgesamt stehen sechs Stücke mit unterschiedlichen Handschriften und Themen auf dem Programm. Es geht um Rollenklischees und Selbstverortung, um Ängste und Mut und immer wieder um Beziehungen – zwischen Eltern und Kindern, Partner*innen, zwischen uns selbst und der uns umgebenden Welt.
Ein vielfältiges Rahmenprogramm schafft zusätzliche Räume für Austausch, Nachgespräche und gemeinsames Lernen zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Publikum. Zum Auftakt wird zum dritten Mal das Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium des Landes Rheinland-Pfalz an eine in Europa lebende Autorin oder einen Autor durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration verliehen.
In diesem Jahr ist das Team von CALL ME (,) DADDY ODER RETTET DIE ZÄRTLICHKEIT ODER DIE RÄUBER ABER NICHT VON SCHILLER SONDERN VON DEIN HERZ bei dem Festival dabei.
Idee + Regie + Text: Nele Christoph + Jakob Leanda Wernisch
Schauspiel + Text: Crispin Hausmann, Kaspar Maier, Jakob Leanda Wernisch
Die Mitglieder der Jury, die aus dem 97 Einreichungen das Festival kuratiert hat, sind Veronika Artibilova, Aurélie Feucht, Simon Fuchs, Dalilah Hamam, Jonathan Reuter und Marie Ryschka.
Die Begründung der Jury:
Jakob Leanda Wernisch, Nele Christoph und ihr Team zeigen in „Call Me (,) Daddy“ eine besondere Balance zwischen ernsthafter Auseinandersetzung mit Männlichkeit und humorvoller Dekonstruktion von Männerbildern. Für die Beschäftigung mit Patriarchat und Feminismus braucht es nicht mehr als ein Sofa, drei Wasserkocher, drei Männer, Karotten und eine Regisseurin. Die drei Männer wachsen auf, begegnen ihren Vätern und ergreifen mit den Versuchen, sich gegenseitig zu berühren, gleichermaßen die Zuschauenden. Durch die Offenheit und Spielfreude der drei Darsteller nimmt das Publikum unmittelbar an ihrer Suche nach Emotionen teil.
15.05., 20:00 Uhr
Staatstheater Mainz
Gutenbergplatz 7, 55116 Mainz
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