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KÖNIG UBU

Alfred Jarrys KÖNIG UBU ist eine anarchische Parabel über Machtgier, Korruption und die Abgründe des Menschen. Im Zentrum steht Vater Ubu, der gemeinsam mit Mutter Ubu eine bestehende Ordnung stürzt, um sich zu bereichern und absolute Macht zu erlangen. Aus Gier entsteht Gewalt, Unterdrückung und Krieg – bis am Ende eine zerstörte Welt zurückbleibt.

Julian Rohrmoser zeigt mit seiner Diplominszenierung, dass KÖNIG UBU ein Lebensgefühl unserer Gegenwart widerspiegelt: die Normalisierung narzisstischer Tyrannen, eine überforderte Gesellschaft und eine Welt, die zunehmend verschoben wirkt und auf dem Kopf steht. Alfred Jarrys bissige Satire erscheint uns heute – 130 Jahre nach seiner Uraufführung – sehr vertraut. Die groteske Form wird dabei um Ausdruck dieser Erfahrung. Sie überzeichnet nicht nur die Realität, sondern versucht, eine Wirklichkeit abzubilden, die längst selbst groteske Züge angenommen hat.

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Foto © Linda Tomschiczek
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Foto © Linda Tomschiczek
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Foto © Linda Tomschiczek
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Foto © Linda Tomschiczek
Studierenden-Portrait für die Sedcard
Antonie Lawrenz, Foto © Nils Schwarz
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Foto © Linda Tomschiczek
Studierenden-Portrait für die Sedcard
Photo © Nils Schwarz
    Mit:

    Regie: Julian Rohrmoser
    Bühne: Bitna Kim
    Kostüm: Amina Mostageer
    Musik: David Lipp
    Licht: Paul Eisemann
    Regieassistenz: Sofia Kluckner
    Inspizienz: N.N.


    Die Vorstellungen finden im Schlosstheater Schönbrunn statt.
    Schönbrunner Schloßstr. 47, 1140 Wien


    Mit freundlicher Unterstützung des

    Termine