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Sebastian Rudolph

Scene Study

Sebastian Rudolph
Foto © Puria Safary

Sebastian Rudolph, 1968 im geteilten Berlin geboren, war nach seinem abgebrochenen Schauspielstudium in Hamburg mit eigenen Projekten im Off-Theater tätig und danach an Bühnen wie dem ehemaligen Berliner Schillertheater, der Schaubühne Berlin, dem Thalia Theater in Hamburg, dem Wiener Burgtheater, den Münchner Kammerspielen und dem Schauspielhaus Zürich engagiert. Er arbeitete mit Regisseuren wie Luc Bondy, Milo Rau, Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Falk Richter, Christoph Schlingensief, Robert Wilson und Nicolas Stemann zusammen.

Seit der Spielzeit 2025/26 ist Sebastian Rudolph Ensemblemitglied am Volkstheater Wien, wo er zuletzt in „Caché“ (nach dem Film von Michael Haneke; Regie: Felicitas Brucker) und in „Liv, Love, Laugh Strömquist“ in der Inszenierung von Anna Marboe zu sehen war.

Ausserdem spielt er am Burgtheater in der Produktion „Unter Tieren“ von Elfriede Jelinek.

Seit Beginn der 1990er-Jahre, als er für seine Rollen in der Komödie „Manta – Der Film“ (Regie: Peter Timm) und dem Kriegsdrama „Stalingrad“ (Regie: Joseph Vilsmaier) bekannt wurde, wirkte er in mehr als 35 Filmen mit, darunter „Pelikanblut“ von Katrin Gebbe, „Piaffe“ von Ann Oren sowie Serien wie „Dark“, „Tatort“ und „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Zuletzt spielte er in „Oase“ von Jannis Lenz, „Tatort: Rapunzel“ (Regie: Tobias Ineichen), „Tamas Traum“ von Michael Grudsky und „Wo wir sind, ist oben“ (Regie: Wolfgang Groos, Matthias Koßmehl).

Sebastian Rudolph wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht; 2012 wurde er von der Zeitschrift Theater heute für seine Darstellung in „Faust I + II“ zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt.