WELTHAUPTSTRAND EUROPA
22. Mai 2026
19:00-20:15 Uhr
von Gerhild Steinbuch
Gastregie: Katrin Plötner
3. Studienjahr Schauspiel
Am Ostseestrand plaudert sich die neue rechte Jugend dem Vergessen entgegen und schottet sich zugleich nach außen immer mehr ab, bis nichts mehr übrig ist, das das heile Selbstbild noch ins Wanken bringen könnte.
In Auseinandersetzung mit dokumentarischem Material zu den NSU-Morden, der Identitären Bewegung und dem Erstarken der Neuen Rechten hat Gerhild Steinbuch mit WELTHAUPTSTRAND EUROPA ein Volksstück geschrieben, das tief in die Sprache dieser Parallelwelt abtaucht und die soziale Kälte eines selbstbezogenen Europas beleuchtet. Regisseurin Katrin Plötner und die Studierenden im dritten Studienjahr Schauspiel stellen fünfzehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU-Terrors beißende Fragen zu politischen, gesellschaftlichen sowie medialen Konsequenzen für unsere Zukunft.
Gerhild Steinbuch arbeitet als Autorin, Dramaturgin und Übersetzerin, ist Professorin an der Universität für angewandte Kunst Wien (Institut für Sprachkunst) und Mitbegründerin der Autor*innenallianz Nazis & Goldmund gegen die Rechte in Europa.
Katrin Plötner inszeniert u. a. am Residenztheater, Schauspiel Frankfurt, Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Leipzig, Schauspielhaus Graz und unterrichtet als Gastprofessorin und Dozentin an verschiedenen Universitäten und Hochschulen.










Diyar Agit, Florian Klingler, Felix Caspar Künzli, Antonie Lawrenz, Jan Henri Müller, Arshia Pakdel, Elena Pfeiler, Leonie Pum, Klaudia Sobota, Leonard Tondorf
Regie: Katrin Plötner
Bühne + Kostüm: Daniel Angermayr
Licht: Paul Eisemann
Musik + Sounddesign: David Lipp
Mitarbeit Bühne + Kostüm: Elisabeth Pscheidl
Dramaturgie: Alexandra Althoff
Regieassistenz: Julian Rohrmoser
Inspizienz: Marlene Eisl
Premiere: 22.05., 19:00 Uhr
(Weitere Vorstellungen: 26.05., 02.06., 03.06., jeweils 19:00 Uhr)
Schlosstheater Schönbrunn
Das Stück verhandelt sensible Inhalte und verstörende Themen: Flucht, körperliche Gewalt, Terrorismus, Tod, Mord und Suizid. Es werden rassistische, sexistische Überzeugungen thematisiert und auch sprachlich reproduziert.