Katharina Haudum ist Schauspielerin und ist eine der ersten professionell ausgebildeten Intimitätskoordinatorinnen im deutschsprachigen Raum.
Ihre Schauspielausbildung schloss sie 2014 am Max Reinhardt Seminar ab und ist seither in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen gewesen. Ihr Spielfilmdebüt gab Haudum noch während des Studiums als Winifred Wagner in „Der Clan – die Geschichte der Familie Wagner“. Es folgten zahlreiche Engagements in Haupt- und Nebenrollen in Filmen wie „Bergfried“, „Die Migrantigen“, „Totenfrau“ oder „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“. Einem breiteren Publikum wurde sie mit Serienrollen bei „Schnell ermittelt“ und „Vorstadtweiber“ bekannt. Ihre Vielseitigkeit zeigte sie ebenso auf der Bühne, u. a. am Schauspielhaus Wien.
Katharina Haudum erhielt ihre Ausbildung zur Intimitätskoordinatorin 2022 bei Theatrical Intimacy Education (USA) in Zusammenarbeit mit dem Culture Change Hub (Deutschland), sowie bei PIP (Kanada), Moving Body Arts und Safe Sets (UK). Ergänzt wird ihr Profil durch zertifizierte Ausbildungen als Dipl. Psychosoziale Beraterin, Dipl. Systemische Coach und In-Body-Mind Trainerin. In Kombination mit ihrer Erfahrung als Schauspielerin bilden diese Qualifikationen die
Grundlage für ihre Arbeit als Intimitätskoordinatorin.
Als solche war sie bereits an mehr als 20 Filmproduktionen im In- und Ausland beteiligt. Dazu gehören die Miniserie „Kafka“ (Regie: David Schalko), „Mothers Baby“ (Johanna Moder), die queere Komödie „What a Feeling“ (Kat Rohrer) oder das Remake des Kultfilms „Mädchen Mädchen“ (Martina Plura).
Sie ist regelmäßige Dozentin an der Anton Bruckner Privatuniversität, der Filmschool Vienna und der drehübung wien. Seit Sommersemster 2024 konnte sie am Max Reinhardt Seminar das Fach „Szenische Intimität“ aufbauen, womit eine Vorreiterposition in künstlerischen Ausbildungen im deutschsprachigen Raum gelungen ist.