Das Stück von Albert Camus feiert am 28. März in der Regie von Murat Dikenci Premiere. Im Ensemble spielt Naomi Kneip, Studierende des Abschlussjahrgangs 2026.
Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation und entwickelte sich zu einem der meistgedruckten französischen Romane des 20. Jahrhunderts. Das Werk mit seiner schonungslosen Darstellung der Gleichgültigkeit ist ein Plädoyer für die Mitmenschlichkeit. Es bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus und gilt heute als einer der Haupttexte des Existentialismus.