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Ehrengabe für Margret Kreidl
Die Verleihung der Preise findet im Rahmen einer Gala am 11. Dezember 2026 im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums in Weimar statt.
Die Jury, der derzeit unter dem Vorsitz von Florian Höllerer (Literaturwissenschaftler, Leiter des Literarischen Colloquium Berlin) die Autorin Nancy Hünger, die Kritikerin Beate Tröger, der Autor und Verleger Dinçer Güçyeter sowie die Kulturredakteurin Judith Heitkamp angehören, hob in ihrer Begründung die „außergewöhnliche formale Vielfalt und Experimentierfreude“ hervor, die Margret Kreidls Schreiben auszeichne. Kreidl bewege sich souverän zwischen Lyrik, Prosa, Hörspiel und Theater und überschreite dabei bewusst die Grenzen traditioneller Gattungen. „Diese intermediale Offenheit ist kein Selbstzweck, sondern Ausdruck eines umfassenden künstlerischen Konzepts.“
Die Deutsche Schillerstiftung von 1859 fördert herausragende deutschsprachige Autor*innen vor allem mit Ehrengaben – Auszeichnungen, die jedes Jahr rund um Schillers Geburtstag vergeben und nach ihren Stifter*innen benannt werden. Seit 2008 kommen die Preise der Anke Bennholdt-Thomsen-Stiftung hinzu, die von der Schillerstiftung verwaltet wird. Alle drei Jahre verleiht die Stiftung zudem einen großen Literaturpreis, seit 1999 symbolisiert durch den „Schiller-Ring“. Herausragende schriftstellerische Debüts können auf Vorschlag früherer Preisträger*innen mit Förderpreisen gewürdigt werden. Seit der Wiedergründung 1995 vergibt die Stiftung regelmäßig diese Auszeichnungen und setzt damit ein starkes Zeichen für die Literaturförderung in Deutschland.
Wir gratulieren herzlich!
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