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GANZ SCHÖN MÄNNLICH?!

Eine Frau sitzt an einem Tisch und spricht in ein Mikrophon , im Hintergrund sitzt man das Publikum auf einer kleine Tribüne sitzend zuhören, im Vordergrund sitzt eine Person mit einer grünen Mütze.
Sarah Held, Foto © Sofija Palurović
Eine Frau trägt ein Mikrophon in der Hand, sie hat eine dunkle Hose und eine Sakkokjacke, darunter ein weißes T-Shirt und Sportschuhe. Sie macht eine Schritt nach vorne und lächelt dabei.
Gerda Müller, Foto © Sofija Palurović
Ein Mann mit Kappe hört einer Frau, die mit Mikrso spricht zu, die blickt ihm in die Augen während die redet.
Antonie Lawrenz, Foto © Sofija Palurović
Ein Mann mit schwarzer Kappe und schwarzem T-Shirt spricht in ein Mikro und gestikuliert mit der einen Hand, die noch frei ist.
Christoph May, Foto © Sofija Palurović
Ein junger Mann sitzt in der Mitte, er lächelt zufrieden links uns rechts sitzen zwei Personen, die ihm das Lächeln wohlwollend erwidern.
Tim Habe, Foto © Sofija Palurović
Im Bildvordergrund recht sitz ein Mann mit schwarzem T-.Shirt und schwarzer Baseballkappe, er hat die arme vor der Brust verschränkt und hört der Frau in der Bildmitte zu, diese trägt eine grüne Mütze. Sie hält ein Mikro.
Gerhild Steinbuch, Foto © Sofija Palurović
in einer Reihe sitzenden und zuhörendes Publikum
Publikum, Foto © Sofija Palurović
Ein mann mit schwarzen T-Shirt sitzt an einem Tisch , seine Arme liegen locke am Tisch, er lächelt freundlich der PErson zu, der er zuhört.
Žiga Jereb, Foto © Sofija Palurović
Eine junge Frau hört gespannt zu, sie hat ihre Arme auf den Tisch gestützt und ans Kinn gelegt.
Caroline Szivak, Foto © Sofija Palurović
    Es spielen:

    Entwürfe kritischer Männlichkeit für das Theater
    Podiumsgespräch mit Žiga Jereb, Christoph May und Gerhild Steinbuch, moderiert von Sarah Held


    Die dritte Ausgabe der Podiumsreihe „Ganz schön mächtig“ widmet sich der Frage von Männerbildern und Männlichkeitsfantasien in der Gesellschaft und am Theater. Wie können gewaltvolle Muster verlernt werden? Welchen Beitrag können progressive Männerbilder für mehr Gendergerechtigkeit leisten? Und welche Rolle spielen Theater und Kunst in der Verfestigung von Rollenklischees?
    Im Gespräch: Christoph May, Männerforscher und Co-Gründer des Instituts für Kritische Männlichkeitsforschung, Gerhild Steinbuch, Dramatikerin und Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien, sowie Žiga Jereb, Obmann der Männerberatung Wien, Psychotherapeut und Lehrender für Tanz am Max Reinhardt Seminar. Es moderiert: Sarah Held, Kulturwissenschaftlerin, Kunstschaffende und Lehrende, u. a. im Fach Kunst & Gesellschaftskritik am Max Reinhardt Seminar.


    Christoph May ist Männlichkeitsforscher, Berater und Dozent. Er hat 2016 gemeinsam mit der Schriftstellerin Stephanie May das Institut für Kritische Männlichkeitsforschung (Detox Masculinity Institute) gegründet. Ihr Ziel ist es, die feministische Kritik an männlichen Monokulturen, Männerbildern und Toxischer Männlichkeit zu beschleunigen und Männer in die Verantwortung zu nehmen.


    Gerhild Steinbuch, studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der HfS Ernst Busch in Berlin. Sie schreibt Texte für Sprech- und Musiktheater, Hörspiel, Essays und übersetzt aus dem Englischen, zuletzt „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“ von Sivan Ben Yishai. Ihre Texte werden vom Rowohlt Theater Verlag vertreten. Gemeinsam mit Olga Grjasnowa leitet sie das Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Letzte Premieren: Nosferatu (Burgtheater, 2024), Baumeister Solness (Münchner Kammerspiele, 2024).


    Žiga Jereb, geboren in Slowenien, absolvierte seine Tanzausbildung in Ljubljana und Wien und war anschließend mehrere Jahre in Deutschland und Österreich als Tänzer tätig. Er absolvierte 2023 einen Master in Dance Research an der Anton Bruckner Privatuniversität, und ist derzeit Doktorand an der Kunstuniversität Linz im Bereich künstlerische Praxis. Žiga Jereb ist auch praktizierender Psychotherapeut (Daseinsanalyse). Seit einigen Jahren ist er ebenso in der Männerberatung im Bereich der Anti-Gewalt-Therapie für Jugendliche und junge Erwachsene tätig und ist seit 2024 Obmann der Männerberatung Wien.


    Sarah Held lebt und arbeitet als Kulturwissenschaftlerin und Künstlerin in Wien.
    „On the materiality of feminist resistance, she has researched in the USA, Mexico, Chile and Australia with a focus on “textile agency against sexualised violence/femicides„ (2021) and completed her doctorate with a scholarship from the Friedrich Ebert Foundation at Frankfurt University and the Academy of Fine Arts Vienna. She currently researches on “transformations of the far right in fashion, feminism and pop culture„ (2021, ed. with Elke Gaugele) and “masculinity, fatal body ideals, homophobic homoeroticism and National Socialist aesthetics revisited„ (2022). Since 2023, she has been co-directing the international FWF research project “Fashion and the Far-Right„ at the Academy of Fine Arts Vienna.
    She has researched, curated and worked performatively (2016–2023) on the design of a queer-feminist „pornotopia revised“ (exhibition 2022; ed. with Sylvia Sadzinski 2024), most recently at the Filmfest Dresden. With the collective „Aufstand der Schwestern“ (Uprising of the Sisters), she has been creating action art against femicides since 2021. Her preferred arena for feminist artistic intervention is public space, but she has also intervened within the framework of documenta fifteen.


    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stabstelle Gleichstellung, Gender und Diversität (GGD) der mdw statt.


    13.03.2025, 19:00 Uhr
    Neue Studiobühne